Wohnungsbrand mit Personenrettung

Gebäudebrand Jockgrim 23.04.2026

Die Feuerwehren Jockgrim, Hatzenbühl, Rheinzabern und Wörth, sowie die Sanitätsbereitschaft Feuerwehr wurden am Donnerstagnachmittag um 15:15 Uhr zu einem Wohnungsbrand in Jockgrim alarmiert. Aufgrund einer Vielzahl von Anrufen wurde durch die Leitstelle bereits nach wenigen Minuten ein erneuter Alarm ausgelöst.

Vor Ort stand eine Wohnung im Vollbrand, das Feuer war dabei auf weitere Wohnungen über zu greifen. Bereits beim Eintreffen konnte festgestellt werden, dass keine Personen mehr in der betroffenen Wohnung waren. Jedoch waren noch einige weitere Personen in den benachbarten Wohnungen, die aufgrund des verrauchten Treppenhauses das Gebäude nicht gefahrlos verlassen konnten. Diese konnten
schließlich im Laufe des Einsatzes über tragbare Leitern sowie die Drehleiter aus Wörth gerettet werden. Gegen 16:00 Uhr konnte vermeldet werden, dass das betroffene Gebäudedrittel vollständig geräumt war. Um 16:13 war das Feuer unter Kontrolle und überwiegend gelöscht, darauf folgten schließlich umfangreiche Nachlöscharbeiten. Dafür musste unter anderem auch das Inventar der Wohnung
nach draußen gebracht werden.

Insgesamt waren 14 Personen betroffen, davon waren mehrere Verletzt, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, dazu konnten ein paar Katzen gerettet werden. Für die Betreuung und medizinische Versorgung waren insgesamt fünf Rettungswagen, ein Notarzt und die Abschnittsleitung Gesundheit sowie die SEG-Zugführung und die bereits alarmierte Sanitätsbereitschaft Feuerwehr des DRK Jockgrim eingebunden. Zur Organisation der Unterbringung der Betroffenen war außerdem das Ordnungsamt vor Ort. Für die Versorgung der Einsatzkräfte und der Betroffenen sorgte die Schnell-Einsatz-Gruppe Verpflegung.

Gegen 19:00 Uhr konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Das THW Germersheim übernahm im Anschluss die Maßnahmen zur Eigentumssicherung der betroffenen Wohnungen. Die Feuerwehr Neupotz unterstützte mit ihrem Mehrzweckfahrzeug die Logistik nach dem Einsatz.

Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Christian Betzel und Bürgermeister Karl-Dieter Wünstel waren ebenfalls vor Ort.

Person in Zwangslage

Wir wurden am Mittwochmorgen zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Vor Ort hatte eine Person einen medizinischen Notfall in einem LKW-Fahrerhaus. Da die Lage zunächst unklar war, wurden wir hinzugezogen um bei Bedarf die schonende Rettung aus dem Fahrerhaus durchzuführen. Vor Ort stellte sich heraus dass glücklicherweise kein weiteres Eingreifen erforderlich war.
Ebenfalls waren der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.

Industriebrand

Lustadt Industriegebäudebrand

Am Montagnachmittag gegen 14:30 Uhr wurden die Einheiten der Feuerwehr VG Lingenfeld zu einem Brand auf dem Gelände der Firma Riwald Recycling in Lustadt alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine massive schwarze Rauchsäule weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine größere Menge Elektroschrott auf dem Betriebsgelände. Aufgrund der erheblichen Brandlast, der starken Rauchentwicklung sowie der komplexen Lage wurde umgehend Vollalarm für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Lingenfeld ausgelöst.

Oberste Priorität hatte der Aufbau einer sogenannten Riegelstellung, um ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude und Lagerbereiche zu verhindern. Dies gelang durch den Einsatz von zwei Hubrettungsfahrzeugen und handgeführten Strahlrohren. Mehrere Trupps unter Atemschutz waren im Einsatz.
Da die örtliche Hydrantenversorgung für die benötigten Wassermengen nicht ausreichte, wurde eine Wasserförderung über lange Wegstrecken und eine Wasserentnahme aus einem angrenzenden Gewässer eingerichtet. Mehrere Tanklöschfahrzeuge standen in Bereitschaft.
Im betroffenen Hallenbereich befanden sich unter anderem Druckgasflaschen, die im Laufe des Einsatzes unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen aus dem Gefahrenbereich geborgen wurden.
Gegen 17:00 Uhr konnte die Einsatzleitung vermelden: „Feuer unter Kontrolle“. Um versteckte Glutnester zu erreichen, musste das Dach der Halle im weiteren Verlauf kontrolliert entfernt werden. In enger Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde wurden zusätzlich Maßnahmen zur Löschwasserrückhaltung getroffen, um eine mögliche Umweltgefährdung zu verhindern.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über Warn-Apps und Rundfunkdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Spezielle Messfahrzeuge (CBRN-Erkunder) führten fortlaufend Messungen in Lustadt und der Umgebung durch. Erfreulicherweise konnten zu keinem Zeitpunkt gefährliche Schadstoffkonzentrationen in der Luft oder in angrenzenden Gewässern festgestellt werden. Um 18:45 Uhr wurde die Warnung offiziell aufgehoben.
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich zeitaufwendig. Das Dach der betroffenen Halle wurde kontrolliert geöffnet, um Glutnester gezielt ablöschen zu können. Parallel dazu wurde das Brandgut mit mehreren Baggern auseinandergezogen, abgelöscht und in Container verladen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Nachtstunden. Um 03:00 Uhr nachts konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Brandwache der VG Lingenfeld blieb bis in die Morgenstunden vor Ort. Der Einsatz wurde nach der abschließenden Kontrolle am Dienstag um 09:30 Uhr offiziell beendet.

Während des Einsatzes wurde die Einsatzbereitschaft für Paralleleinsätze durch die Feuerwehr der VG Römerberg-Dudenhofen sichergestellt.
Die Einsatzkräfte des DRK Kreisverband Germersheim sicherten uns sanitätsdienstlich ab.

Ein Einsatz dieser Größenordnung ist nur durch eine reibungslose organisationsübergreifende Zusammenarbeit möglich. Insgesamt waren in der Spitze rund 200 und insgesamt ca 250 Einsatzkräfte vor Ort:
Alle Einheiten der Feuerwehr VG Lingenfeld
Feuerwehren & Unterstützung: Feuerwehr Zeiskam, Feuerwehr Germersheim (Drehleiter, Tanklöschfahrzeug), VG Römerberg-Dudenhofen (Stellung des Grundschutzes),
Spezieleinheiten: WF Daimler Germersheim (Teleskopgelenkmast & Tankzug), WF Freudenberg (Schaummittel), CBRN-Erkunder (Speyer, Mannheim, Ludwigshafen), Feuerwehr Mannheim (Löschwasserrückhaltung)
Katastrophenschutz: kompletter Katastrophenschutzzug Landkreis Germersheim, Teileinheiten Gefahrstoffzug LK Germersheim, Droheneinheit, AB-Atemschutz, GW-Atemschutz SÜW aus Herxheim, Kreiseinheit IuK, Katastrophenschutz Speyer (SEG V),
Rettungsdienst & Sanitätsschutz: DRK Lingenfeld, DRK KV Germersheim (SBF, OV Bellheim, OV Steinweiler), DRK KV SEG Zugführung, Malteser Hatzenbühl SEG V Regelrettungsdienst
Technisches Hilfswerk Germersheim
Führung & Behörden: BKI & stv. BKI, Landrat, VG-Bürgermeister Frank Leibeck, Ortsbürgermeister Volker Hardardt, Ordnungsamt VG Lingenfeld, Untere Wasserbehörde
Polizei

Glücklicherweise wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt.
Ein herzlicher Dank geht an alle beteiligten Einsatzkräfte für die hochprofessionelle Zusammenarbeit sowie an die Anwohner für ihr Verständnis während der Verkehrsbehinderungen.
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen verlief reibungslos.

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Lingenfeld bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Polizei, THW sowie bei den beteiligten Behörden und Unterstützern für die hervorragende Zusammenarbeit. Ebenso gilt unser Dank den anliegenden Anwohnern, Firmen sowie Vereinen, welche uns in irgend einer Form unterstützt haben.

Ebenso gilt der Dank der Bevölkerung für das Verständnis während der umfangreichen Einsatzmaßnahmen.

Notfalltüröffnung

Am Samstagabend wurde die Feuerwehr Jockgrim zu einer Türöffnung alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Meldung, es befand sich eine verletzte Person hinter der Tür. Wir öffneten die Tür und übergaben die Einsatzstelle an den Rettungsdienst, der die weitere Versorgung übernahm.

Industriebrand

Feuerwehreinsatz: Industriebrand im Industriegebiet Oberwald

Am 15.04.2026 um 06:51 Uhr, wurde die Feuerwehr Wörth am Rhein sowie die Ortsteile Maximiliansau, Büchelberg und Schaidt zusammen mit der Feuerwehr Jockgrim zu einem Industriebrand in das Industriegebiet Oberwald alarmiert.
Unter dem Einsatzstichwort B03.03 – Industriebrand rückten insgesamt 57 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen aus. Weitere zwei Feuerwehrangehörige standen in Bereitschaft.
Neben den kommunalen Feuerwehren waren auch die SBF (Sanitätsbereitschaft Feuerwehr), die Werkfeuerwehr Daimler Wörth, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Germersheim sowie die Polizei Wörth im Einsatz.
Bereits bei der ersten Erkundung konnte ein Schwelbrand innerhalb einer maschinellen Förderanlage festgestellt werden. Das brennende Material auf einem Förderband führte zu einer starken Verrauchung eines Hallenbereichs des betroffenen Unternehmens.
Der Schwelbrand konnte zügig lokalisiert und abgelöscht werden. Allerdings bestand die Herausforderung darin, dass sich weiteres möglicherweise glimmendes Material innerhalb der Förderstrecke befand, welches zunächst nicht direkt zugänglich war.
Um dieses gefahrlos zu erreichen, wurde die betroffene Halle zunächst umfangreich entraucht. Im Anschluss konnten Mitarbeiter des Unternehmens die Förderanlage in Betrieb nehmen, um das Material aus der Anlage heraus zu fördern. Es konnte hierbei kein weiteres Brandmaterial festgestellt werden.
Der Einsatz gestaltete sich insgesamt zeitintensiv, da die Entrauchungsmaßnahmen zunächst nur eingeschränkt Wirkung zeigten. Erst durch den Einsatz eines Großlüfters der Werkfeuerwehr Daimler Wörth konnte eine ausreichende Belüftung der Halle sichergestellt werden.
Während des Einsatzes wurden die Kräfte durch die SEG Jockgrim in Zusammenarbeit mit dem betroffenen Unternehmen vor Ort versorgt.
Der Einsatz konnte nach erfolgreicher Brandbekämpfung und Kontrolle aller betroffenen Bereiche beendet werden.

Nebengebäudebrand

Einsatzbericht: Gebäudebrand Jockgrim, 14.04.2026

Am Dienstagabend wurden die Feuerwehren Jockgrim und Hatzenbühl kurz nach 19:40 Uhr zu einem Nebengebäudebrand in Jockgrim alarmiert. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde durch die Leitstelle bereits kurz darauf die Alarmstufe erhöht, wodurch auch die Feuerwehr Wörth mit der Drehleiter und die Sanitätsbereitschaft des DRK Jockgrim alarmiert wurden.
Vor Ort stand ein Anbau in Brand, durch das erste Fahrzeug konnte das Feuer jedoch zügig
unter Kontrolle gebracht werden. Im weiteren Verlauf wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Dafür wurden außerdem weitere Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Rheinzabern nachalarmiert. Die Wörther Drehleiter konnte zwischenzeitlich die Rückfahrt antreten.
Die Löscharbeiten dauerten insgesamt über rund zwei Stunden an. Zudem wurde das Brandobjekt mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Nachdem keine weitere Gefahr bestand, konnte der Einsatz beendet werden.
Außer der Feuerwehr waren noch die Polizei, der Rettungsdienst sowie VG-Bürgermeister
Karl-Dieter Wünstel vor Ort.

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