Sichere Haustechnik

Vergewissern Sie sich, wo sich in Ihrer Wohnung Gas und Wasser abstellen lassen.

  • Die zentrale Gas- und Wasserversorgung für das Gebäude befindet sich meist im Untergeschoss.
  • Überprüfen Sie sämtliche Absperrventile regelmäßig auf ihre Beweglichkeit.
  • Ist ein Gaszähler am Brand beteiligt, so lötet dieser bei hohen Temperaturen aus, und es entsteht ein neuer Brandherd. Ein vorgeschaltetes Sicherheitsventil kann dies verhindern. Es unterbricht die Gaszufuhr automatisch bei Temperaturen von ca. 70 Grand.
  • Auch Wasser kann im Haushalt große Schäden anrichten. Sind Wasch- oder Spühlmaschinen in der Wohnung installiert, sollte an deren Wasserversorgung Überdruckventile vorgeschaltet sein. Diese verhindern bei Schäden an Schlauch oder Maschine das unkontrollierte Ausströmen von Wasser in der Wohnung.
  • Die Sicherungskästen für Haushaltsstrom befindet sich häufig im Bereich der betreffenden Wohnungen. Betätigen Sie nur diese Sicherungen. Die Haussicherung, die sogenannte Panzersicherung, ist verplombt und den Energieversorgungsunternehmen vorbehalten.
  • Denken Sie an Rauchmelder und CO-Melder.
  • Photovoltaikanlagen können mit einer Notabschaltung ausgerüstet werden. Im Fall eines Gebäudebrandes macht das den Einsatz der Feuerwehr sicherer. Eine gesetzliche Nachrüstpflicht besteht zurzeit nicht. Jedoch spricht die hohe Zusatzsicherheit, die mit wenig Aufwand und kleinen Kosten geschaffen werden kann, für die Nachrüstung. Wer baut den Schalter ein? Jeder Installateur, der PV-Anlagen baut, kann den Schalter einbauen oder nachrüsten. Achten Sie im Fall von Wassereintritt im Keller, daß kein Wasser in die Elektronik fließen kann.
  • Achten Sie auf eine Rückschlagklappensicherung beim Abwasser. Im Falle eine Starkregenereigniss kann sonst Wasser, durch das Abwasserrohr, ungehindert in das Gebäude fließen und für einen Wasserschaden verursachen.