Der beste Schutz im und um das Haus

Jeder sollte auch einmal darüber nachdenken, dass es auch in seinem Haus oder seiner Wohnung brennen kann. Tritt der Ernstfall tatsächlich ein, ist es wichtig zu wissen, was zu tun ist. Ansonsten gilt Vorbeugen ist der beste Schutz!

Wie man unnötige Gefahren vermeidet, zeigen die folgenden Tips:

  • Die Rauchmelder müssen nach DIN EN 14604 zugelassen sein. Rauchemelder mit einer VdS-Zertifizierung oder Q-Zertifizierung entsprechen der DIN EN 14604.
    Rauchmelder müssen in Schlafzimmer, Kinderzimmer, In allen Fluren in der Wohnung bzw. im Einfamilienhaus, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen, ist jeweils mindestens ein Rauchmelder zu installieren. In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenraum gilt dieser auch als Fluchtweg und muss mit einem Melder auf jedem Stockwerk ausgestattet werden. 
    Viele wissen nicht: Im Schlaf riecht man nichts!
    Eine Funktionsprüfung ist jährlich zu dokumentieren. Diese Dokumentation ist feuersicher aufzubewahren. Viele Dienstleister bieten diesen Service an, kann man aber auch selber machen.
  • Bei Verbrennerheizungen und Öfen verwenden Sie bitte CO-Melder. Kohlenstoffmonoxid (CO-Gase) ist geruchsneutral und sind damit nicht riechbar. Kohlenstoffmonoxid bindet sich im Körper leichter wie Sauerstoff und es besteht Erstickungsgefahr! Bei Aufnahme von Kohlenstoffmonoxid im Körper besteht die Gefahr von Bewusstlosigkeit was anschließend den Tod durch Erstickung zu Folge hat. Erste Anzeichen einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung sind Kopfschmerzen und Schwindel.
    Bitte seien sie bei defekten Heizungen grundsätzlich vorsichtig. Grillen sie niemals im Gebäude! Bei Verwendung einer Dunstabzugshaube in der Küche, öffnen Sie ein Fenster oder stellen das Fenster auf “kipp”, bei vorhandensein einer Verbrennerheizung bzw. Ofen.
  • Der erste Rettungsweg aus Ihrem Haus ist der Treppenraum; verstellen Sie diesen nicht durch Möbel oder Gerümpel.
  • Wenn Sie kein Telefon besitzen, sollten Sie wissen, wo sich das nächste münzfreie Notruftelefon befindet.
  • Ein Notruf muss folgende Angaben beinhalten: Von wo wird angerufen? Wer ruft an? Was ist passiert? Wieviel Personen sind verletzt?
  • Denken Sie beim Abstellen Ihres Fahrzeuges auch an die Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen. Sie benötigen eine Durchfahrtsbreite von mindestens drei Meter.
  • Fahrzeuge nicht über Hydranten abstellen; Hinweisschilder beachten.
  • Zündhölzer und Feuerzeuge gehören nicht in Kinderhände.
  • Wenn Sie in einem Glasgefäß brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Spiritus aufbewahren, darf die Menge von einem Liter nicht überschritten werden.
  • Wenn Ihr Ölofen an keinen Kellertank angeschlossen ist, dürfen in der Wohnung nicht mehr als 40 Liter Heizöl in einem Kanister lagern.
  • Hantieren Sie bei offenem Licht (Kerze oder Zigaretten) niemals mit brennbaren Flüssigkeiten.
  • Spraydosen dürfen auf keinen Fall einer direkten Wärmestrahlung ausgesetzt werden.
  • Stellen Sie brennende Kerzen stets auf eine nicht brennbare Unterlage.
  • Offenes Licht wie Kerzen oder Petroleumlampen niemals im Bereich brennbarer Materialien aufstellen.
  • Werfen Sie keine brennende Zigarette in den Papierkorb oder Abfalleimer.
  • Rauchen Sie niemals im Bett.
  • Lassen Sie elektrische Geräte wie Bügeleisen, Toaster oder Heizdecken nie unbeaufsichtigt.
  • Keine Mehrfachsteckdosenleisten verlängern. Es besteht die Gefahr daß, das Stromkabel an der Steckdose zu heiß wird und brennbare Gegenstände in Flammen setzt, bei zuviel angeschlossenen Verbrauchern.
  • Geschmolzene elektrische Sicherungen stets austauschen, niemals überbrücken.
  • Gasherde oder elektrische Haushaltsgeräte nur von Fachleuten anschließen lassen.
  • Überhitztes Öl oder Fett, das sich beim Kochen selbst entzündet hat, niemals mit Wasser ablöschen. Decken Sie den Kochtopf mit einem Deckel ab. Durch Sauerstoffentzug erlischt das Feuer von selbst.